Wir sehen uns den neuen Superman-Band an.
Inhalt (Klappentext)
Seit vielen Jahren beschützt Superman als strahlender Held die Erde vor Gefahren, denen die Menschheit sonst schutzlos ausgeliefert wäre! Doch nun schwinden die Kräfte des Manns aus Stahl und könnten ihn ganz verlassen! Ausgerechnet in dieser Situation strandet ein Raumschiff auf der Erde mit einer Gruppe Flüchtlinge von Warworld, der Gladiatorenwelt des außerirdischen Despoten Mongul. Und wie es scheint, sind diese Flüchtlinge Überlebende von Supermans untergegangener Heimatwelt Krypton. Ihre Ankunft droht einen Krieg zwischen den Landbewohnern und dem Reich Atlantis auszulösen, und ein geschwächter Superman muss sich seinem Freund Aquaman entgegenstellen! Noch ahnt er nicht, welche finsteren Pläne Mongul tatsächlich verfolgt, indem er die Flüchtlinge entkommen ließ und zur Erde sandte! Die neue Superman-Ära hat begonnen und bringt viele Überraschungen und jede Menge Action!
Kritik
Der neue Superman-Band markiert zwar den Beginn einer neuen Reihe, setzt aber natürlich die Story der vorangegangenen Comics fort. So macht sich Jon immer noch Sorgen, das Clarks Tod kurz bevorsteht, trotz der kürzlich abgewehrten Invasion.
Zeichnungstechnisch ist man auf gewohnt gutem Superman-Niveau. So ist der Detailgrad recht hoch und auch in den Actionszenen kann man immer alles erkennen. Die Gesichtszüge der Charaktere können indes auch genug Emotionen transportieren und sie wirken auch recht plastisch.
Von der Handlung steigen wir auf Warworld und bei Mongul ein. Ein mysteriöser Fremder, den man nicht sieht, schlägt einen neuen Plan vor. Als Leser denkt man natürlich sofort, das der Fremde einer von den Sklaven ist, die in Folge auf die Erde geschickt werden, um Superman in eine Falle zu locken. Ganz so kommt es zum Glück dann nicht und es bleibt noch ein wenig im Dunkeln, was genau der eigentliche Plan ist.
Dabei ist es nicht neu, an Supermans Mitgefühl zu appellieren, denn es ist klar, das er den Sklaven helfen will, auch wenn fast alle anderen es für eine Falle halten. Dafür steht Superman eben: Hoffnung selbst in dunkelsten Zeiten. Und so darf man beobachten, wie sich die Sklavin Thao-La von ihrem Meister lossagt und sich eben der Super-Familie anschließt.
Wie erwähnt, nicht unbedingt innovativ und neu, aber immer noch gut und nachvollziehbar umgesetzt. In einer Nebenhandlung wird noch ein mysteriöses Artefakt vom abgestürzten Schiff in den Mittelpunkt gestellt, das wohl in Folge noch wichtig werden wird. Hier ergreift Superman gezwungenermaßen die Initiative. Mal sehen, in welche Richtung dieser Handlungsstrang noch geht.